Der Pastorale Raum

Wie soll die neue Pfarrei heißen?

Wie wollen wir heißen?

Stimmen Sie bis zum 27. Januar ab!

Der Gemeinsame Ausschuss hat Ende des vergangenen Jahres dazu aufgerufen, Namensvorschläge für unseren zukünftigen Pastoralen Raum Alster-Nord-West abzugeben, für den Namen also, den die neue Pfarrei tragen soll, während die drei „alten“ Pfarreien als Gemeinden unter ihrem bisherigen Namen bestehen bleiben.

Am 4. Februar will der Gemeinsame Ausschuss über die vorliegenden Vorschläge abstimmen. Dafür wird ein Stimmungsbild gewünscht: Welchen Namen favorisieren Sie?

Das Stimmungsbild soll beim Abstimmungsprozess innerhalb des Gemeinsamen Ausschusses helfen und damit den Namensvorschlag, der dem Erzbistum vorgelegt wird, unterstützen. Wir hoffen natürlich, dass das Erzbistum unserem Vorschlag folgen wird. Das Ergebnis der Umfrage und selbstverständlich auch den endgültigen Namen lesen Sie als erstes hier und in unserem Newsletter!

Stimmen Sie mit ab:

Diese Namen stehen zur Auswahl:

  • Heilige Barbara
    Name ist für alle Sprachen (englisch- und spanisch-slowenisch sprechenden Gemeinden kein Zungenbrecher, ein weiblicher Name, phonetisch stark und international aussprechbar, Attribut ist der Turm, der als Zeichen der Christenheit/Dreifaltigkeit meist drei Fenster enthält, Barbara-Tag (4.12.) liegt nahe am „Gründungstag“ 12.12.2021, der wäre ein schönes Symbol für die neue Pfarrei.
  • Heiliger Benedikt
    Der Name einer Pfarrei sollte kurz, prägnant, einprägsam sein,  unverwechselbar, einmalig im Bistum/Stadt. Der Namen geläufig sein, nicht abstrakt, nicht fremd oder exotisch. Der Namenspatron sollte ein Patron sein, an den „man“ sich wenden kann, nicht weltfremd und abgehoben, ein Vorbild und eine eingängige bekannte Vita, Geschichte, Legende haben. Der Hl. Bonifatius und der Hl. Ansgar waren Benediktinermönche. Das bekannte Kloster St. Ansgar in Nütschau/Travenbrück ist ein Benediktinerkloster. Es gibt keine Gemeinde im Erzbistum mit diesem Namen.
  • Heilige Familie
    Das Pastoralkonzept steht unter der Überschrift „Kirche in Beziehung“, die heilige Familie ist das Urbild von Beziehung: drei Personen/drei Gemeinden, Familien stehen durch drei Kitas und drei Grundschulen im Fokus der Pastoral, Bezug ist auch für die fremdsprachigen Missionen leicht herzustellen.
  • Heiliger Geist
    Gottes Geist/Kraft in der Schöpfung (Geist schwebt über den Wassern), in der Heilsgeschichte (Maria empfängt den Geist und wird Jesus Gebären), in der Kirche (die Geistsendung am Pfingsttag als Ursprung der Kirche) // starkes „Motiv“ in unserem Verständnis von Kirche vor Ort und in unserem Pastoralkonzept
  • Heiliger Hoger / Holger
    Früher Nachfolger des Hl. Ansgar als Erzbischof in HH
  • Heiliger Johannes der Täufer
    Johannes ist der Wegbereiter Jesu, für die Kirchengeschichte vor Ort hat der Name eine große Bedeutung .Die örtliche römische katholische Tradition begann vor über 750 Jahren in Verbindung mit dem Namen St. Johannis. Seit dem 13. Jahrhundert gibt es in unserer Gegend, an der Furt durch die Alster zwischen Winterhude und Eppendorf, eine Kirche, die natürlich römisch-katholisch war. Gegen 1400 kam sie zum Zisterzienserinnen-Kloster St. Johannis, das in Harvestehude beheimatet war. Eimsbüttel verdankt seine erste urkundliche Erwähnung 1275 dem Landverkauf an die Nonnen von St. Johannis. Ganz Eimsbüttel kam mit der Auflösung des Klosters im Zuge der Reformation in den Besitz der evangelischen Stiftung St. Johannis. Dieser Name wäre Ausdruck der katholischen, ökumenischen und hamburgischen Wurzeln des pastoralen Raums.
  • Seliger Hermann Lange
    Einer der vier Lübecker Märtyrer, der am Hinrichtungstag 10.11.1943 in seinen Abschiedsbriefen ein besonders starkes Glaubenszeugnis hinterlassen hat.
  • Heiliger Evangelist Markus
    Markus schrieb das erste Evangelium, das auch als Wegevangelium bekannt ist. Im Pastoralkonzept wird aus Mk 16 zitiert: Die Jünger sollen zurückgehen nach Galiläa und von dort aus den Weg mit Christus immer wieder neu gehen und nachfolgen. Dieses Motiv kann gemeinsam mit dem Patron ein gutes Leitmotiv für unsere neue Pfarrei werden.
  • Heiliger Erzengel Raphael
    Raphael gilt als der freundlichste und lustigste in der Engelschar, er ist der Engel, der Wunden heilt, etwa die Besessenheit der Sara und die Blindheit des Tobit, sondern auch der Engel, der heilsame Beziehungen ermöglicht.
  • Heilige Theresa von Avila
    war Karmelitin sowie Mystikerin. In der katholischen Kirche wird sie als Heilige und Kirchenlehrerin verehrt. Daneben wird auch in der anglikanischen und evangelischen Kirche mit Gedenktagen an sie erinnert.